22 / November / 2009 Tobias Manzke

Sex für eine Nacht - schnell, aufregend, unverbindlich

Zerwühltes Bett
Hier sollte die Nacht im Idealfall enden: In einem zerwühlten Bett
Quelle: aboutpixel.de/Sven Schneider


Der One-Night-Stand. Sex ohne Verpflichtungen. Im Idealfall auch noch guter Sex. Der Traum aller Männer - und auch mancher Frauen. Aber dennoch müssen viele Faktoren zusammenkommen, um Sex für eine Nacht zu haben. "Einen One-Night-Stand zu planen ist schwierig", sagt Armin Fischer . Der Münchener ist Journalist und Buchautor ("Sex nach sechs Stunden. So verführen Sie Frauen im Handumdrehen") und Experte auf dem Gebiet der Sexualität und Partnerschaft. "Da müssen mehrere Umstände zueinander passen", erklärt er.

Abenteuer One-Night-Stand. Es reicht nicht zu sagen: "Lass uns in die Kiste gehen". Da riskiert der Mann, den Handabdruck der Frau in seinem Gesicht wieder zu finden. Deshalb gilt: "Eine Frau sollte mit Liebe und Respekt behandelt werden. Auch beim One-Night-Stand", meint Fischer. Vor allem mit Liebe. Das steigert die Chancen für eine heiße Nacht in Zweisamkeit.

Dazu ist bereits der erste Kontakt wichtig. Ob im Club, in der Bar oder im Park. Der Mann sollte offensiv und lässig, aber nicht billig sein. Mit Stil Aufmerksamkeit erregen ist das Motto. "Männer müssen selbstbewusst wirken und nicht kleinlaut sein", erklärt Fischer. Ein guter Einstieg in ein Gespräch ist ein Kompliment. Zumindest wenn es nicht zu abgedroschen ist.

Der Mann muss Emotionen wecken - und zeigen


In der nächsten Phase kommt es darauf an, eine positive Situation zu schaffen, in der sich die Frau wohl fühlt. "Der Frau zuzuhören ist dabei das Wichtigste. Sie muss sich ernst genommen fühlen", erklärt Fischer. Frauen sind sensibel und merken, wenn der Mann beim Gespräch nur an Sex denkt. Und Frauen sind emotional. Männer eher selten.

Das sollten sie allerdings. Zumindest wenn die Nacht gemeinsam enden soll. "Zeigt der Mann Emotionen und vertraut sich der Frau an, wird sie sich ihm öffnen", meint der Experte.

Und das kann nur gut sein. Denn mehr als der halbe Weg mit ihr ins Bett ist schon geschafft: Der Kontakt ist hergestellt, die Frau unterhält sich angeregt mit dem Mann, und Emotionen sind auch im Spiel. Jetzt heißt es nur noch: Zu dir oder mir. Und das möglichst schnell - aber diskret. Am besten ist es, eine Situation zu finden, in der sich das gemeinsame Verlassen eines Ortes automatisch ergibt.

Zum Beispiel der gleiche Heimweg. Und wenn es nicht der Gleiche ist: Einfach so tun, als ob es der gleiche wäre. Denn ab jetzt kann es durchaus kritisch werden. Die Frau könnte ins Nachdenken kommen. Deswegen sollte man ihr jetzt - kurz vorm Ziel - noch besondere Aufmerksamkeit schenken.

In der Wohnung: Nichts überstürzen


Vor ihrer Tür braucht der Mann dann gar nicht mehr fragen, ob er reinkommen darf. Passt alles, wird die Frau darauf bestehen. In der Wohnung sollte er nicht zu forsch vorgehen. Vielleicht möchte die Frau doch noch reden. "Auf keinen Fall die Frau überfallen. Ihr eher sogar das Gefühl geben, dass man gar nicht mit ihr ins Bett will", sagt Fischer. Sich rar machen heißt die Devise. Dann steht dem Abenteuer One-Night-Stand nichts mehr im Wege. Und wer weiß, ob aus der einen Nacht nicht noch mehr werden kann.

Tobias Manzke

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